3D-Geräte-Mockups bewusst einsetzen
Ein flaches Mockup ist ein Bild eines Geräts, in dessen Rechteck du deinen Screenshot einfügst. Ein 3D-Mockup ist ein echtes Modell, beleuchtet und von einer virtuellen Kamera aufgenommen — du kannst es umkreisen, animieren und bekommst echte Reflexionen an den Kanten. Diese zusätzliche Dimension ist mächtig und leicht übertrieben.
Was 3D tatsächlich bringt
Drei Dinge, die eine flache Vorlage nicht kann: beliebige Winkel, du bist also nicht auf die vier Posen festgelegt, die jemand in eine Datei gebacken hat; einheitliches Licht über mehrere Geräte, sodass Telefon und Laptop im selben Bild sich einig sind, woher das Licht kommt; und Bewegung, denn sobald das Gerät ein Modell ist, kann die Kamera fahren und du hast ein Video statt eines Standbilds. Braucht dein Bild nichts davon, ist ein flaches Mockup schneller und genauso gut.
Perspektive ist ein Budget
Jedes Grad Drehung kostet Lesbarkeit. Ein um 30 Grad gedrehter Bildschirm verliert rund ein Drittel seiner scheinbaren Breite und staucht die Schrift auf der abgewandten Seite. Praktische Regel: Muss die Oberfläche lesbar sein, bleib innerhalb von etwa 15 Grad zur Frontalen und nutze den Winkel nur als Tiefenandeutung. Dramatische Dreiviertelposen hebst du dir für Bilder auf, in denen das Gerät eine Form in der Komposition ist und der Bildschirminhalt dekorativ bleibt.
Der Bildwinkel ist die versteckte Steuerung
Zwei Renderings im selben Winkel können sich je nach Brennweite völlig verschieden anfühlen. Ein weiter Bildwinkel überzeichnet die nahe Kante und lässt ein Telefon wie eine Tür auf dich zuschwingen; ein enger flacht die Perspektive ab und hält den Bildschirm rechteckig. Wirkt ein Mockup trotz korrekter Winkel subtil falsch, ist meist der Bildwinkel schuld. Fang eng an und öffne nur, wenn du Dramatik willst.
Häufige Fragen
Ist ein 3D-Mockup besser als ein flaches?
Nicht grundsätzlich. Es ist besser, wenn du einen bestimmten Winkel, einheitliches Licht über Geräte hinweg oder Bewegung brauchst. Für ein frontales Hero-Bild ist flach einfacher.
Läuft 3D-Rendering im Browser?
Ja. Moderne Browser bewältigen Echtzeit-3D gut genug für einen vollständigen Editor samt Licht und Export im Client, ohne dass deine Screenshots auf einen Server geladen werden.
Warum sieht mein 3D-Mockup wie ein Fischaugenfoto aus?
Der Bildwinkel ist zu weit. Verkleinere ihn und fahre die Kamera zurück, um denselben Ausschnitt zu behalten.
Direkt im Browser bauen. Screenshot auf ein 3D-Gerät legen, Kamera bewegen, Standbild oder Video exportieren. Keine Installation, kein Konto.
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